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Re: Wie sicher sind Accessfilter?

Autor: HHullen BS@BTX.dtag.de (Helmut Hullen)

Hallo, Calin,

Du (calin.rus.usenet) meintest am 28.12.04:

>> Eine Willenserklärung setzt einen Willen voraus. Unkenntnis ist
>> nun gerade kein Wille.

> Hier geht es aber genau um die Frage, ob man grundsätzlich davon
> ausgeht, dass eine 10x pro Sekunde ausgestrahlte Absichtserklärung
> auf Absicht oder auf Unwissen beruht. IMHO kann man grundsätzlich
> von keiner der beiden ausgehen.

Eben.
Wobei ich schon "Absichtserklärung" bestreite. Eine offenstehende Tür
ist keine Absichtserklärung, sondern eine offenstehende Tür.

Viele Grüße!
Helmut

Re: Wie sicher sind Accessfilter?

Autor: Admin

Re: Wie sicher sind Accessfilter?

Autor: Calin Rus

Helmut Hullen wrote:

> Wobei ich schon "Absichtserklärung" bestreite. Eine offenstehende Tür
> ist keine Absichtserklärung, sondern eine offenstehende Tür.

Lassen wir mal die Analogie zur Haustür beiseite.
Auf das richtige Leben übertragen sendet ein AP per Werkseinstellung
ständig aus: "HIER BIN ICH UND WER MAG KANN SICH MIT MIR VERBINDEN". Wer
sich einen AP anschafft und aufstellt sollte IMHO wissen, was er da tut.

Wenn er nicht wünscht, dass sich jeder verbinden kann, so kann er
Maßnahmen wie Verschlüsselung, Filter, etc. ergreifen. Damit ergänzt er
aber lediglich obigen Satz zu "HIER BIN ICH UND WER MAG UND BERECHTIGT
IST KANN SICH MIT MIR VERBINDEN". Diese Absichtsbekundung lautet nur
anders, abgestellt ist sie nicht!

Die Technologie WLAN hat nun mal diese Absichtserklärung bauartbedingt.
Wer das nicht möchte bzw. abstellen kann (ich weiß nicht, ob die
WLAN-Specs das komplette Abschalten des broadcasting vorsieht) darf sich
konsequenterweise auch keine WLAN-Komponenten zulegen.

Gruß,
Calin

--
Schönwetter-Jogger: An den blitzsauberen Asics-Schuhen sollt ihr sie
erkennen.

Re: Wie sicher sind Accessfilter?

Autor: HHullen BS@BTX.dtag.de (Helmut Hullen)

Hallo, Calin,

Du (calin.rus.usenet) meintest am 28.12.04:

>> Eine Willenserklärung setzt einen Willen voraus. Unkenntnis ist
>> nun gerade kein Wille.

> Hier geht es aber genau um die Frage, ob man grundsätzlich davon
> ausgeht, dass eine 10x pro Sekunde ausgestrahlte Absichtserklärung
> auf Absicht oder auf Unwissen beruht. IMHO kann man grundsätzlich
> von keiner der beiden ausgehen.

Eben.
Wobei ich schon "Absichtserklärung" bestreite. Eine offenstehende Tür
ist keine Absichtserklärung, sondern eine offenstehende Tür.

Viele Grüße!
Helmut

Re: Wie sicher sind Accessfilter?

Autor: Calin Rus

Helmut Hullen wrote:

> Wobei ich schon "Absichtserklärung" bestreite. Eine offenstehende Tür
> ist keine Absichtserklärung, sondern eine offenstehende Tür.

Lassen wir mal die Analogie zur Haustür beiseite.
Auf das richtige Leben übertragen sendet ein AP per Werkseinstellung
ständig aus: "HIER BIN ICH UND WER MAG KANN SICH MIT MIR VERBINDEN". Wer
sich einen AP anschafft und aufstellt sollte IMHO wissen, was er da tut.

Wenn er nicht wünscht, dass sich jeder verbinden kann, so kann er
Maßnahmen wie Verschlüsselung, Filter, etc. ergreifen. Damit ergänzt er
aber lediglich obigen Satz zu "HIER BIN ICH UND WER MAG UND BERECHTIGT
IST KANN SICH MIT MIR VERBINDEN". Diese Absichtsbekundung lautet nur
anders, abgestellt ist sie nicht!

Die Technologie WLAN hat nun mal diese Absichtserklärung bauartbedingt.
Wer das nicht möchte bzw. abstellen kann (ich weiß nicht, ob die
WLAN-Specs das komplette Abschalten des broadcasting vorsieht) darf sich
konsequenterweise auch keine WLAN-Komponenten zulegen.

Gruß,
Calin

--
Schönwetter-Jogger: An den blitzsauberen Asics-Schuhen sollt ihr sie
erkennen.