b oder g stabiler?
Jens Müller schrieb:
> stabilere Verbindungen bringt. Ist da was dran?
Vermutlich ist das der Grund, warum es überhaupt läuft.
11b ist von der Modulation her stabiler und hat ein Vielfaches der
Reichweite von 11g. Du kannst die Verbindung ggf. noch weiter
optimieren, indem Du die max. Transferrate z.b. auf 1 MBit fest einstellst.
> Und was für eine Sendeleistung ist zu empfehlen? Im Moment ist er auf
80
> mW, mit der Sendeleistung geht ja auch der Noise beim Empfangen hoch
100mW darfst Du. Das würde ich dann auch einstellen, wenn es grenzwertig
wird.
> (und > 100 mW ist eh nicht mehr legal). Wenn man zwei Richtantennen
dran
> hat, und eine auf Senden, die andere auf Empfangen eingestellt ist,
Das geht nicht. Nur eine Richtantenne ist möglich.
Grüße,
--
Uwe Buschhorn
b oder g stabiler?
b oder g stabiler?
Jens Müller schrieb:
> Warum?
Weil Dein Router nur auf einem Antennenport senden und empfangen kann.
Am 2. Port kann er nur empfangen (sofern Du Diversity eingestellt hast).
Grüße,
--
Uwe Buschhorn
b oder g stabiler?
Uwe Buschhorn wrote:
>Weil Dein Router nur auf einem Antennenport senden und empfangen kann.
Meine WRT kann auf beiden Ports senden und empfangen...rein eine Frage
der Konfiguration. Dennoch bringt das für diesen Anwendungsfall nix.
Warum sollte man für RX und TX hier getrennte Antennen verwenden
wollen? Hat keinerlei Mehrwert in diesem Szenario.
b oder g stabiler?
"Jens Müller" schrieb im
Newsbeitrag
news:4aatcnFrnqt5U1@individual.net...
..
> > Weil Dein Router nur auf einem Antennenport senden und empfangen
kann.
> > Am 2. Port kann er nur empfangen (sofern Du Diversity eingestellt
hast).
>
> Fürs Empfangen bringt eine Richtantenne nichts?
hi,
doch. aber leider ist wlan ja kein radio, der router muss immer eine
beidseitige verbindung aufbauen. die diversity-antenne ist eher eine art
umgehung des notwendigen erdens, wie es z.b. eine grosse kurzwellen antenne
mit der richtigen erde macht. diese winzigrouter mit plastikgehaeuse haben
sozusagen keine "feldfreie" stelle, und man nutzt eine zusaetzliche,
anders
ausgerichtete antenne als eine vergleichsmoeglichjkeit, erhoeht die
empfangsleistung meistens enorm.
ganzu aehnliche effekte gabs frueher mal bei fernsehern mit eingebauten
antennen (hier nur empfang), es gab modelle mit bloss einer langen antenne,
besseren empfang hatten aber die modelle mit zwei staeben, die man so etwa
v-foermig verdrehen konnte.
wenn du also eine richtantenne am diversity anschliessen willst, muss die
dasselbe "feld" benutzen wie die sendeantenne, sich also auch auf den
anderen sender ausrichten, mit dem die hauptantenne "redet". das ist
bei
grossen richtantennen meist ganz bloed, da die wegen ihrer bauform sehr
auftragen und dann nebeneinander sitzen muessten. besser ist es, die
diversity eher als billigen rundstrahler zu bauen, damit sich im nahfeld der
grossen antenne, wo auch eine richtantenne noch als rundstrahler durchgeht,
ein passables feld fuer oertliche clients ergibt. das ist ja auch der zweck
solcher router, sich an einem fernen sender anbinden und fuer seine eigene
herde den ap machen.
--
mit allervorzüglichster höchstachtung,
gUnther
b oder g stabiler?
gunni wrote:
> die diversity-antenne ist eher eine
> art umgehung des notwendigen erdens, wie es z.b. eine grosse
> kurzwellen antenne mit der richtigen erde macht. diese winzigrouter
> mit plastikgehaeuse haben sozusagen keine "feldfreie" stelle,
und man
> nutzt eine zusaetzliche, anders ausgerichtete antenne als eine
> vergleichsmoeglichjkeit, erhoeht die empfangsleistung meistens enorm.
Quatsch.
Diversity wirkt dem Fading durch Mehrwege-Ausbreitung entgegen. Bei
Punkt-zu-Punkt Richtfunkstrecken hat man prinzipiell keine
Mehrwegeausbreitung (keine Reflexionen) und folglich bringt Diversity mit
mehreren Empfangsantennen in diesem Fall genau gar nichts.
Grüße,
Sebastian
b oder g stabiler?
Uwe Buschhorn wrote:
>
> Vermutlich ist das der Grund, warum es überhaupt läuft.
> 11b ist von der Modulation her stabiler und hat ein Vielfaches der
> Reichweite von 11g.
Das gilt aber nur für die 802.11 Modi mit 1 bzw. 2 MBit/s Datenrate. Bei
allen Modi mit höheren Datenraten hat 802.11g ein besseres
Datenrate/SNR-Verhältnis als 802.11b.
> Du kannst die Verbindung ggf. noch weiter
> optimieren, indem Du die max. Transferrate z.b. auf 1 MBit fest
> einstellst.
Bei grenzwertiger Verbindung, wenn höhere Datenraten nicht mehr (stabil)
möglich sind, ACK.
Grüße,
Sebastian
b oder g stabiler?
Ralph A. Schmid, DK5RAS schrieb:
> Meine WRT kann auf beiden Ports senden und empfangen...rein eine Frage
Du hast doch einen 11a/g? Der kann ja auch mehr.
Aber einen normalen WRT54G kannst Du dazu nicht überreden. Oder mit
welcher Firmware/Funktion machst Du das? Der WRT54G hat doch nur ein
Sendemodul. Und mit der original-Firmware gehts sowiso nicht.
> Warum sollte man für RX und TX hier getrennte Antennen verwenden
> wollen?
Zumal ein WLAN bidirektional ist und immer RX/TX benötigt. Trennt man
das, müßten die beiden Richtantennen in die gleiche Richtung zeigen,
was
ja irgendwie idiotisch ist.
Grüße,
--
Uwe Buschhorn
b oder g stabiler?
Jens Müller schrieb:
> Fürs Empfangen bringt eine Richtantenne nichts?
Beim Radiohören/TV gucken (unidirektionaler Funk) bringt das viel.
Bei bidirektionalem Funk (z.B. WLAN) mußt Du immer zwei Richtungen
versorgen. Jede Antenne muß senden *und* empfangen können. Sonst
gibts
keine Verbindung.
Grüße,
--
Uwe Buschhorn