b oder g stabiler?
Jens Müller schrieb:
> Warum kann ich dann bei meinem Router TX Antenna und RX Antenna
> (Default: jeweils Auto) einstellen?
Weil es auch einige Spezialanwendungen gibt.
Für Deine Standard-Funkstrecke wäre das aber ein Schuß ins
Knie.
Grüße,
--
Uwe Buschhorn
b oder g stabiler?
b oder g stabiler?
Sebastian Wimmer wrote:
> Das gilt aber nur für die 802.11 Modi mit 1 bzw. 2 MBit/s Datenrate.
Bei
> allen Modi mit höheren Datenraten hat 802.11g ein besseres
> Datenrate/SNR-Verhältnis als 802.11b.
Meine Karte hat für 11abg einen OFDM-PHY und für 11b-only einen extra
DSSS-PHY der (besonders bei Störungen oder schwachen Signalen) recht
kosntant ein 4dB besseres SNR (auch weil DSSS weniger anfällig für
Rauschen als OFDM ist) und stark stabilere Verbindungen mit weniger
Retransmissions bietet.
So hatte ich z.B. mit 11b-only eine tadellos funktionierende Verbindung
mit einem Pegel von -93dBm und 2dB SNR bei einer Senderate von 1MBit und
einer Empfangsrate von 2MBit.
Das ging nur mit 11b-only, mit 11bg war da aufgrund von mehr Rauschen
nichts mehr zu machen.
Bei billiger Hardware die egal mit welcher Einstellung nur mit OFDM
Hardware arbeitet mag das was du beschreibst aber zutreffen.
> Bei grenzwertiger Verbindung, wenn höhere Datenraten nicht mehr
(stabil)
> möglich sind, ACK.
Das hängt wie schon gesagt von der Qualität der eigesetzten Hardware
und
deren Firmware oder Treiber ab.
b oder g stabiler?
Uwe Buschhorn wrote:
>Ralph A. Schmid, DK5RAS schrieb:
>
>> Meine WRT kann auf beiden Ports senden und empfangen...rein eine Frage
>
>Du hast doch einen 11a/g? Der kann ja auch mehr.
Und auch einen WRT54GS.
>Aber einen normalen WRT54G kannst Du dazu nicht überreden. Oder mit
>welcher Firmware/Funktion machst Du das? Der WRT54G hat doch nur ein
>Sendemodul. Und mit der original-Firmware gehts sowiso nicht.
Die original-Firmware war bei mir gleich nach dem Auspacken das Erste,
was üebrschrieben wurde. Jedenfalls, beide Antennen werden über einen
Dioden-Umschalter bedient und können sehr wohl senden und/oder
empfangen - natürlich nicht gleichzeitig, aber bei WLAN ist ohnehin
nichts gleichzeitig, da TDMA, kein FDMA.
>Zumal ein WLAN bidirektional ist und immer RX/TX benötigt. Trennt man
>das, müßten die beiden Richtantennen in die gleiche Richtung
zeigen, was
>ja irgendwie idiotisch ist.
Schon. Ausnahme; man will eine große Strecke mit großen Antennen
bedienen und kann nicht den AP weit genug herunterregeln, um legal zu
bleiben - dann ergibt das Sinn, Empfangsantenne bringt vollen Gewinn,
Sendeantenne wird über ein Dämpfungsglied gespeist.
>Grüße,
b oder g stabiler?
Sebastian Wimmer wrote:
>
> gunni wrote:
> > die diversity-antenne ist eher eine
> > art umgehung des notwendigen erdens, wie es z.b. eine grosse
> > kurzwellen antenne mit der richtigen erde macht. diese winzigrouter
> > mit plastikgehaeuse haben sozusagen keine "feldfreie"
stelle, und man
> > nutzt eine zusaetzliche, anders ausgerichtete antenne als eine
> > vergleichsmoeglichjkeit, erhoeht die empfangsleistung meistens enorm.
>
> Quatsch.
> Diversity wirkt dem Fading durch Mehrwege-Ausbreitung entgegen. Bei
> Punkt-zu-Punkt Richtfunkstrecken hat man prinzipiell keine
> Mehrwegeausbreitung (keine Reflexionen) ...
Quatsch.
b oder g stabiler?
Uwe Buschhorn wrote:
>
> Jens Müller schrieb:
>
> > Warum kann ich dann bei meinem Router TX Antenna und RX Antenna
> > (Default: jeweils Auto) einstellen?
>
> Weil es auch einige Spezialanwendungen gibt.
> Für Deine Standard-Funkstrecke wäre das aber ein Schuß ins
Knie.
Richtig. Lieber jeweils eine etwas größere Antenne nehmen, als mit 4
Antennen Spielereien zu versuchen.
Lars
b oder g stabiler?
"Lars Mueller" schrieb im
Newsbeitrag
news:4442115f$0$11079$9b4e6d93@newsread4.arcor-online.net...
..
> > > die diversity-antenne ist eher eine
> > > art umgehung des notwendigen erdens, wie es z.b. eine grosse
> > > kurzwellen antenne mit der richtigen erde macht. diese
winzigrouter
> > > mit plastikgehaeuse haben sozusagen keine "feldfreie"
stelle, und man
> > > nutzt eine zusaetzliche, anders ausgerichtete antenne als eine
> > > vergleichsmoeglichjkeit, erhoeht die empfangsleistung meistens
enorm.
> >
> > Quatsch.
> > Diversity wirkt dem Fading durch Mehrwege-Ausbreitung entgegen. Bei
> > Punkt-zu-Punkt Richtfunkstrecken hat man prinzipiell keine
> > Mehrwegeausbreitung (keine Reflexionen) ...
>
> Quatsch.
hi,
was denn nun :)) mein quark oder seine tasche?
er hat immerhin etwas techbrabbel beigelegt. klingt fachchinesisch genug und
sagt doch nix aus.
hat aber deutlich genug woerter zum glaubhaft sein.
uebrigens hab ich mal bei einem router (dem wrt54g...) die laut firmware
"unnoetige" antenne abgeschraubt und dann durch anklemmen eines
kabels an
die masse /geschicktes legen der netzteilzuleitung den empfang auch deutlich
veraendern koennen. er wuirde leider nicht unbedingt besser dadurch, weshalb
die antenne wieder drankam...
kruder test, erwartbares ergebnis. war eine vorstufe zu meinem derzeitigen
langzeitprojekt "wlan-to-the-moon" mit extremer spiegelantenne. da
kann ich
kein diversity gebrauchen, der router kommt in den brennpunkt wg.
kurzkabel....die antenne muss gerichtet werden.
--
mit allervorzüglichster höchstachtung,
gUnther
b oder g stabiler?
Lars Mueller wrote:
> Sebastian Wimmer wrote:
>>
>> gunni wrote:
>>> die diversity-antenne ist eher eine
>>> art umgehung des notwendigen erdens, wie es z.b. eine grosse
>>> kurzwellen antenne mit der richtigen erde macht. diese
winzigrouter
>>> mit plastikgehaeuse haben sozusagen keine "feldfreie"
stelle, und
>>> man nutzt eine zusaetzliche, anders ausgerichtete antenne als eine
>>> vergleichsmoeglichjkeit, erhoeht die empfangsleistung meistens
>>> enorm.
>>
>> Quatsch.
>> Diversity wirkt dem Fading durch Mehrwege-Ausbreitung entgegen. Bei
>> Punkt-zu-Punkt Richtfunkstrecken hat man prinzipiell keine
>> Mehrwegeausbreitung (keine Reflexionen) ...
>
> Quatsch.
So?
Grüße,
Sebastian
b oder g stabiler?
Sebastian Wimmer wrote:
>
> Lars Mueller wrote:
> > Sebastian Wimmer wrote:
> >> Quatsch.
> >> Diversity wirkt dem Fading durch Mehrwege-Ausbreitung entgegen.
Bei
> >> Punkt-zu-Punkt Richtfunkstrecken hat man prinzipiell keine
> >> Mehrwegeausbreitung (keine Reflexionen) ...
> >
> > Quatsch.
>
> So?
Ja. Wie kommst auf sowas? Erst recht bei 802.11g?
Die Tatsache, daß man zwischen zwei Endpunkten kommuniziert, sagt doch
erst einmal genau gar nichts über die Wellenausbreitung aus. Du magst
jetzt an eine Verbindung mit Richtantennen denken, aber damit die These
dadurch automatisch richtig wird, mußt du mir erst einmal die im
privaten WLAN-Umfeld genutzte Antenne zeigen, die eine Richtwikung hat
wie ein fokussierter Laser.
Gruß Lars