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b oder g stabiler?

Autor: "Sebastian Wimmer"

gunni wrote:
> die diversity-antenne ist eher eine
> art umgehung des notwendigen erdens, wie es z.b. eine grosse
> kurzwellen antenne mit der richtigen erde macht. diese winzigrouter
> mit plastikgehaeuse haben sozusagen keine "feldfreie" stelle, und man
> nutzt eine zusaetzliche, anders ausgerichtete antenne als eine
> vergleichsmoeglichjkeit, erhoeht die empfangsleistung meistens enorm.

Quatsch.
Diversity wirkt dem Fading durch Mehrwege-Ausbreitung entgegen. Bei
Punkt-zu-Punkt Richtfunkstrecken hat man prinzipiell keine
Mehrwegeausbreitung (keine Reflexionen) und folglich bringt Diversity mit
mehreren Empfangsantennen in diesem Fall genau gar nichts.

Grüße,
Sebastian

b oder g stabiler?

Autor: Admin

b oder g stabiler?

Autor: "Sebastian Wimmer"

Uwe Buschhorn wrote:
>
> Vermutlich ist das der Grund, warum es überhaupt läuft.
> 11b ist von der Modulation her stabiler und hat ein Vielfaches der
> Reichweite von 11g.

Das gilt aber nur für die 802.11 Modi mit 1 bzw. 2 MBit/s Datenrate. Bei
allen Modi mit höheren Datenraten hat 802.11g ein besseres
Datenrate/SNR-Verhältnis als 802.11b.

> Du kannst die Verbindung ggf. noch weiter
> optimieren, indem Du die max. Transferrate z.b. auf 1 MBit fest
> einstellst.

Bei grenzwertiger Verbindung, wenn höhere Datenraten nicht mehr (stabil)
möglich sind, ACK.

Grüße,
Sebastian

b oder g stabiler?

Autor: Uwe Buschhorn

Ralph A. Schmid, DK5RAS schrieb:

> Meine WRT kann auf beiden Ports senden und empfangen...rein eine Frage

Du hast doch einen 11a/g? Der kann ja auch mehr.

Aber einen normalen WRT54G kannst Du dazu nicht überreden. Oder mit
welcher Firmware/Funktion machst Du das? Der WRT54G hat doch nur ein
Sendemodul. Und mit der original-Firmware gehts sowiso nicht.


> Warum sollte man für RX und TX hier getrennte Antennen verwenden
> wollen?

Zumal ein WLAN bidirektional ist und immer RX/TX benötigt. Trennt man
das, müßten die beiden Richtantennen in die gleiche Richtung zeigen, was
ja irgendwie idiotisch ist.

Grüße,

--
Uwe Buschhorn

b oder g stabiler?

Autor: Uwe Buschhorn

Jens Müller schrieb:

> Fürs Empfangen bringt eine Richtantenne nichts?

Beim Radiohören/TV gucken (unidirektionaler Funk) bringt das viel.

Bei bidirektionalem Funk (z.B. WLAN) mußt Du immer zwei Richtungen
versorgen. Jede Antenne muß senden *und* empfangen können. Sonst gibts
keine Verbindung.

Grüße,

--
Uwe Buschhorn

b oder g stabiler?

Autor: Uwe Buschhorn

Jens Müller schrieb:

> Warum kann ich dann bei meinem Router TX Antenna und RX Antenna
> (Default: jeweils Auto) einstellen?

Weil es auch einige Spezialanwendungen gibt.
Für Deine Standard-Funkstrecke wäre das aber ein Schuß ins Knie.


Grüße,

--
Uwe Buschhorn

b oder g stabiler?

Autor: Nico Dummer

Sebastian Wimmer wrote:

> Das gilt aber nur für die 802.11 Modi mit 1 bzw. 2 MBit/s Datenrate. Bei
> allen Modi mit höheren Datenraten hat 802.11g ein besseres
> Datenrate/SNR-Verhältnis als 802.11b.

Meine Karte hat für 11abg einen OFDM-PHY und für 11b-only einen extra
DSSS-PHY der (besonders bei Störungen oder schwachen Signalen) recht
kosntant ein 4dB besseres SNR (auch weil DSSS weniger anfällig für
Rauschen als OFDM ist) und stark stabilere Verbindungen mit weniger
Retransmissions bietet.

So hatte ich z.B. mit 11b-only eine tadellos funktionierende Verbindung
mit einem Pegel von -93dBm und 2dB SNR bei einer Senderate von 1MBit und
einer Empfangsrate von 2MBit.
Das ging nur mit 11b-only, mit 11bg war da aufgrund von mehr Rauschen
nichts mehr zu machen.
Bei billiger Hardware die egal mit welcher Einstellung nur mit OFDM
Hardware arbeitet mag das was du beschreibst aber zutreffen.

> Bei grenzwertiger Verbindung, wenn höhere Datenraten nicht mehr (stabil)
> möglich sind, ACK.

Das hängt wie schon gesagt von der Qualität der eigesetzten Hardware und
deren Firmware oder Treiber ab.

b oder g stabiler?

Autor: "Ralph A. Schmid, DK5RAS"

Uwe Buschhorn wrote:

>Ralph A. Schmid, DK5RAS schrieb:
>
>> Meine WRT kann auf beiden Ports senden und empfangen...rein eine Frage
>
>Du hast doch einen 11a/g? Der kann ja auch mehr.

Und auch einen WRT54GS.

>Aber einen normalen WRT54G kannst Du dazu nicht überreden. Oder mit
>welcher Firmware/Funktion machst Du das? Der WRT54G hat doch nur ein
>Sendemodul. Und mit der original-Firmware gehts sowiso nicht.

Die original-Firmware war bei mir gleich nach dem Auspacken das Erste,
was üebrschrieben wurde. Jedenfalls, beide Antennen werden über einen
Dioden-Umschalter bedient und können sehr wohl senden und/oder
empfangen - natürlich nicht gleichzeitig, aber bei WLAN ist ohnehin
nichts gleichzeitig, da TDMA, kein FDMA.

>Zumal ein WLAN bidirektional ist und immer RX/TX benötigt. Trennt man
>das, müßten die beiden Richtantennen in die gleiche Richtung zeigen, was
>ja irgendwie idiotisch ist.

Schon. Ausnahme; man will eine große Strecke mit großen Antennen
bedienen und kann nicht den AP weit genug herunterregeln, um legal zu
bleiben - dann ergibt das Sinn, Empfangsantenne bringt vollen Gewinn,
Sendeantenne wird über ein Dämpfungsglied gespeist.

>Grüße,

b oder g stabiler?

Autor: Lars Mueller

Sebastian Wimmer wrote:
>
> gunni wrote:
> > die diversity-antenne ist eher eine
> > art umgehung des notwendigen erdens, wie es z.b. eine grosse
> > kurzwellen antenne mit der richtigen erde macht. diese winzigrouter
> > mit plastikgehaeuse haben sozusagen keine "feldfreie" stelle, und man
> > nutzt eine zusaetzliche, anders ausgerichtete antenne als eine
> > vergleichsmoeglichjkeit, erhoeht die empfangsleistung meistens enorm.
>
> Quatsch.
> Diversity wirkt dem Fading durch Mehrwege-Ausbreitung entgegen. Bei
> Punkt-zu-Punkt Richtfunkstrecken hat man prinzipiell keine
> Mehrwegeausbreitung (keine Reflexionen) ...

Quatsch.