b oder g stabiler?
Uwe Buschhorn wrote:
>
> Jens Müller schrieb:
>
> > Warum kann ich dann bei meinem Router TX Antenna und RX Antenna
> > (Default: jeweils Auto) einstellen?
>
> Weil es auch einige Spezialanwendungen gibt.
> Für Deine Standard-Funkstrecke wäre das aber ein Schuß ins
Knie.
Richtig. Lieber jeweils eine etwas größere Antenne nehmen, als mit 4
Antennen Spielereien zu versuchen.
Lars
b oder g stabiler?
b oder g stabiler?
"Lars Mueller" schrieb im
Newsbeitrag
news:4442115f$0$11079$9b4e6d93@newsread4.arcor-online.net...
..
> > > die diversity-antenne ist eher eine
> > > art umgehung des notwendigen erdens, wie es z.b. eine grosse
> > > kurzwellen antenne mit der richtigen erde macht. diese
winzigrouter
> > > mit plastikgehaeuse haben sozusagen keine "feldfreie"
stelle, und man
> > > nutzt eine zusaetzliche, anders ausgerichtete antenne als eine
> > > vergleichsmoeglichjkeit, erhoeht die empfangsleistung meistens
enorm.
> >
> > Quatsch.
> > Diversity wirkt dem Fading durch Mehrwege-Ausbreitung entgegen. Bei
> > Punkt-zu-Punkt Richtfunkstrecken hat man prinzipiell keine
> > Mehrwegeausbreitung (keine Reflexionen) ...
>
> Quatsch.
hi,
was denn nun :)) mein quark oder seine tasche?
er hat immerhin etwas techbrabbel beigelegt. klingt fachchinesisch genug und
sagt doch nix aus.
hat aber deutlich genug woerter zum glaubhaft sein.
uebrigens hab ich mal bei einem router (dem wrt54g...) die laut firmware
"unnoetige" antenne abgeschraubt und dann durch anklemmen eines
kabels an
die masse /geschicktes legen der netzteilzuleitung den empfang auch deutlich
veraendern koennen. er wuirde leider nicht unbedingt besser dadurch, weshalb
die antenne wieder drankam...
kruder test, erwartbares ergebnis. war eine vorstufe zu meinem derzeitigen
langzeitprojekt "wlan-to-the-moon" mit extremer spiegelantenne. da
kann ich
kein diversity gebrauchen, der router kommt in den brennpunkt wg.
kurzkabel....die antenne muss gerichtet werden.
--
mit allervorzüglichster höchstachtung,
gUnther
b oder g stabiler?
Lars Mueller wrote:
> Sebastian Wimmer wrote:
>>
>> gunni wrote:
>>> die diversity-antenne ist eher eine
>>> art umgehung des notwendigen erdens, wie es z.b. eine grosse
>>> kurzwellen antenne mit der richtigen erde macht. diese
winzigrouter
>>> mit plastikgehaeuse haben sozusagen keine "feldfreie"
stelle, und
>>> man nutzt eine zusaetzliche, anders ausgerichtete antenne als eine
>>> vergleichsmoeglichjkeit, erhoeht die empfangsleistung meistens
>>> enorm.
>>
>> Quatsch.
>> Diversity wirkt dem Fading durch Mehrwege-Ausbreitung entgegen. Bei
>> Punkt-zu-Punkt Richtfunkstrecken hat man prinzipiell keine
>> Mehrwegeausbreitung (keine Reflexionen) ...
>
> Quatsch.
So?
Grüße,
Sebastian
b oder g stabiler?
Sebastian Wimmer wrote:
>
> Lars Mueller wrote:
> > Sebastian Wimmer wrote:
> >> Quatsch.
> >> Diversity wirkt dem Fading durch Mehrwege-Ausbreitung entgegen.
Bei
> >> Punkt-zu-Punkt Richtfunkstrecken hat man prinzipiell keine
> >> Mehrwegeausbreitung (keine Reflexionen) ...
> >
> > Quatsch.
>
> So?
Ja. Wie kommst auf sowas? Erst recht bei 802.11g?
Die Tatsache, daß man zwischen zwei Endpunkten kommuniziert, sagt doch
erst einmal genau gar nichts über die Wellenausbreitung aus. Du magst
jetzt an eine Verbindung mit Richtantennen denken, aber damit die These
dadurch automatisch richtig wird, mußt du mir erst einmal die im
privaten WLAN-Umfeld genutzte Antenne zeigen, die eine Richtwikung hat
wie ein fokussierter Laser.
Gruß Lars
b oder g stabiler?
Lars Mueller wrote:
> Sebastian Wimmer wrote:
>>
>> Lars Mueller wrote:
>>> Sebastian Wimmer wrote:
>
>>>> Quatsch.
>>>> Diversity wirkt dem Fading durch Mehrwege-Ausbreitung
entgegen. Bei
>>>> Punkt-zu-Punkt Richtfunkstrecken hat man prinzipiell keine
>>>> Mehrwegeausbreitung (keine Reflexionen) ...
>>>
>>> Quatsch.
>>
>> So?
>
> Ja. Wie kommst auf sowas? Erst recht bei 802.11g?
Der OP wollte eine Verbindung über ca. 1 km Entfernung. Wenn er da keine
Sichtverbindung hat, kann er das sowieso vergessen. Und wenn er
Sichtverbindung hat, dann kann er möglicherwiese trotzdem noch auftretende
Reflexionen vernachlässigen.
> Die Tatsache, daß man zwischen zwei Endpunkten kommuniziert, sagt
doch
> erst einmal genau gar nichts über die Wellenausbreitung aus. Du magst
> jetzt an eine Verbindung mit Richtantennen denken, aber damit die
> These dadurch automatisch richtig wird, mußt du mir erst einmal die
im
> privaten WLAN-Umfeld genutzte Antenne zeigen, die eine Richtwikung hat
> wie ein fokussierter Laser.
Hast Du ein Beispiel für ein Szenario mit einer Mehrwegeausbreitung
über
einen Kilometer Entfernung und gleichzeitig einem Kanal, der sich zeitlich
ständig so verändert, dass Diversity sinnvoll ist (unter der
Voraussetzung,
dass Sender und Empfänger stationär sind)?
Klar, man kann jetzt was konstruieren mit Reflexionen über Autos und
Straßenbahnen oder weiss Gott was - aber realistisch ist das nicht.
Grüße,
Sebastian
b oder g stabiler?
Sebastian Wimmer wrote:
> Sichtverbindung hat, dann kann er möglicherwiese trotzdem noch
auftretende
^^^^^^^^^^^^^^Bingo!
> Reflexionen vernachlässigen.
Man könnte an dieser Stelle meinen, du hast meinen Text erfaßt.
> Hast Du ein Beispiel für ein Szenario mit einer Mehrwegeausbreitung
über
> einen Kilometer Entfernung und gleichzeitig einem Kanal, der sich zeitlich
> ständig so verändert, dass Diversity sinnvoll ist (unter der
Voraussetzung,
> dass Sender und Empfänger stationär sind)?
> Klar, man kann jetzt was konstruieren mit Reflexionen über Autos und
> Straßenbahnen oder weiss Gott was - aber realistisch ist das nicht.
Aha. Interessante, aber laut Praxis falsche These. Aber darum ging es in
meinem Text ohnehin nicht.
Lars
b oder g stabiler?
Sebastian Wimmer schrieb:
> Lars Mueller wrote:
>> Sebastian Wimmer wrote:
>>> Lars Mueller wrote:
>>>> Sebastian Wimmer wrote:
>>>>> Quatsch.
>>>>> Diversity wirkt dem Fading durch Mehrwege-Ausbreitung
entgegen. Bei
>>>>> Punkt-zu-Punkt Richtfunkstrecken hat man prinzipiell keine
>>>>> Mehrwegeausbreitung (keine Reflexionen) ...
>>>> Quatsch.
>>> So?
Hallo ihr Kampfhähne,
ggf. ist ein der einen oder anderen Aussage der beteiligen Partein ja
*prinzipiell* doch ein Funken Wahrheit:
http://de.wikipedia.org/wiki/Antenna Diversity
...
> Der OP wollte eine Verbindung über ca. 1 km Entfernung. Wenn er da
keine
> Sichtverbindung hat, kann er das sowieso vergessen. Und wenn er
> Sichtverbindung hat, dann kann er möglicherwiese trotzdem noch
auftretende
> Reflexionen vernachlässigen.
Bei einer Richtfunktverbindung mit festen Stationen spielen neben
Feldstärke- und Störfeldbetrachtungen (Sende- und Empfangsseitig,
Richtwirkungen etc.) IMO nur 2 Sachen eine entscheidende Rolle: optische
Sicht, freie Fresnelzone (http://de.wikipedia.org/wiki/Fresnelzone)
Eine WLAN Richtfunkstrecke auf 1km kann man IMO ohne Optische Sicht nur
mit einer Relaisstation dazwischen realisieren.
Daram ändert IMO auch 1W EIRP bei 11h nichts.
http://de.wikipedia.org/wiki/IEEE 802.11h
...
> Hast Du ein Beispiel für ein Szenario mit einer Mehrwegeausbreitung
über
> einen Kilometer Entfernung und gleichzeitig einem Kanal, der sich zeitlich
> ständig so verändert, dass Diversity sinnvoll ist (unter der
Voraussetzung,
> dass Sender und Empfänger stationär sind)?
Ich sehe das eher skeptisch.
Frage: geht es um 1km Internet-Zugang über unbewohntes Gebiet, oder gibt
es dazwischen eine Stelle wo man eine Relaisstation aufbauen könnte, die
dann optische Sicht (+freie Fresnelzone) an beide Endpunkte hat?
Bei kleineren Frequenzen wurde in den Vergangenheit auch schon
erfolgreich mit passiven Umsetzern gearbeitet, ob so etwas auch bei
5,7Ghz möglich ist weiß ich nicht, da sollte man mal Funkamateure
befragen.
Thomas
b oder g stabiler?
Ralph A. Schmid, DK5RAS schrieb:
> was üebrschrieben wurde. Jedenfalls, beide Antennen werden über
einen
> Dioden-Umschalter bedient und können sehr wohl senden und/oder
> empfangen - natürlich nicht gleichzeitig, aber bei WLAN ist ohnehin
> nichts gleichzeitig, da TDMA, kein FDMA.
ok, es geht doch oft um folgendes Szenario:
Ein WRT54 ist als WDS oder Repeater konfiguriert und soll sich von der
Ferne via Richtantenne (weil es nicht anders geht wegen der Entfernung)
DSL holen und das dann via Rundstrahler zur Verfügung stellen.
An Port1 muß dazu also eine Richtantenne TX/RX mit der Gegenstation
machen und an Port2 muß ein Rundstrahler TX/RX mit den Clients machen.
Ich wüßte jetzt nicht wie DDWRT das managen sollte...?
Grüße,
--
Uwe Buschhorn